Sorry for no Story

Mein erster Blogartikel ist rund 1,5 Monate alt. Das hat mich die letzten 1,5 Monate sehr gestresst. Denn einer meiner Pläne, bei der Gründung von Bettina Rappl Training & Coaching war es, gleich in der ersten Woche mind. 5 Blogartikel rauszuhauen. Ich wollte es den Anderen mit ihren „5 Tipps gegen das“ und „11 Regeln für das“ und „3 ½ Stunden arbeiten und du wirst reich“ – was nebenbei ja totaler Blödsinn ist, gleichtun. Ich wollte auch auftrumpfen und euch mit super Tipps und Ideen beliefern. Blogartikel wie aus der Pistole geschossen sollten entstehen.

Ganz schön viel „sollte“ und „wollte“ und „hätte sein sollen“.

Mein erster Blogartikel ist rund 1,5 Monate alt, mein letzter Blogartikel ist genauso alt – denn es gibt nur einen. Es hat sich auch nicht wirklich viel mehr auf Facebook und Instagram getan. Ich habe es einfach nicht geschafft und das hat mich so gestresst, dass der Anfangsschwung bezüglich cooler Blogartikel sowas von weg war und mein Hirn ausfiel. Ok gut, es fiel nicht ganz aus – es gab ja die ersten Aufträge, neue Kunden und neue Projekte die mein Hirn auslasteten bzw. die einfach viel, viel wichtiger waren als ein schönes Instagramfoto! In diesen 1,5 Monaten fragte ich mich sehr oft wie das andere Solopreneurs hinbekommen – also so mit Daily-Business, Kunden gewinnen, Blogartikel schreiben oder gar Podcasts aufnehmen und dann auch noch Zeit für Freunde und Familie zu haben. Ich kam immer mehr zum Schluss, dass die mir super verhasste Redewendung „Selbstständig = Selbst und Ständig“ wohl doch stimmt.

Obwohl ich ja glaube das mancher dieser super Solopreneurs nicht so ganz Solo ist wie man es denkt, zumindest was ihre Socialmedia-Aktivitäten angeht, aber das mit dem „Selbst und Ständig“ stimmt wohl doch. Ich habe aus meinem Stress gelernt. Ich verstand sehr schnell, dass nur, weil man hier auf dem Blog und auf Facebook nicht viel von mir gehört hat, ich nicht gearbeitet habe und wohl auch keiner bezweifelt, dass ich es tue. Denn am Küchentisch über den Unterlagen einschlafen, bei der eigenen Tante mit Bettina Rappl Training & Coaching abheben, weil man so drinnen ist oder hundert Mal aufs Essen vergessen weil es noch ein Projekt abzuschließen gibt schreit definitiv nach Arbeit! Aber ich liebe es – also nur her mit den „Selbst und Ständig“ Sprüchen, das passt schon so.

Damit alle die bis hierhin gelesen haben (yeah) auch ein wenig Input bekommen habe ich ein paar Tipps für euch, wenn euch manchmal auch etwas so stresst, dass es euch blockiert:

  1. Überlegt euch WARUM euch etwas stresst? Was ist es genau das euch stresst? Wenn ihr die Antwort habt, dann fragt euch gleich nochmals WARUM!
  2. Eine Art Zauberfrage die ich mir seit einigen Jahren immer wieder bei allen möglichen Entscheidungen usw. stelle ist: „Was kann im schlimmsten Fall passieren (wenn ich es (nicht) mache)?“
  3. Wenn ihr die ersten beiden Punkte für euch beantwortet habt, dann kann ich euch noch empfehlen eure Prioritäten richtig zu setzen! Verzettelt euch nicht mit unnötigen Dingen! Um herauszufinden wann und ob etwas unnötig ist oder nicht fragt euch ganz einfach: „Bringt mich das weiter?“ „Hilft es mir, mein Ziel zu erreichen?“ Wenn nicht, dann weg damit!

Ich habe mir genau diese Fragen gestellt und habe für mich festgestellt – nur, weil es keinen neuen Blogartikel oder Socialmedia Aktivitäten gibt, geht meine (Business)Welt nicht unter, und die meiner Kunden auch nicht. Dennoch möchte ich Blogartikel schreiben und ich liebe es ja über Instagram und Co Neuigkeiten zu posten! Aber nur dann, wenn ich dadurch nicht meine Aufträge und Projekte vernachlässige und es sich für mich gut oder stimmig anfühlt.

Wenn du dir schwer tust bei Entscheidungen, dich selbst zu sehr stresst oder einfach Hilfe brauchst, weil du dich viel zu oft verzettelst, dann melde dich bei mir, ich kann dir helfen!

In Kürze gibt’s einen neuen Blogartikel zum Thema „Journaling“ – ganz ohne Stress 😉

Bettina

PS: Ich freue mich wie immer über einen Kommentar, wenn ihr den Artikel teilt, Kontakt mit mir aufnehmt, … – whatever!

2 Antworten auf „Sorry for no Story“

  1. Oh ja ich kenne das!!! Ich hatte diese Woche auch so ein Ding, dass mich viel zu sehr gestresst hat. Ich habe mir deine Punkte angesehen und aufgeschrieben – irgendwie hat sich der Knoten dann gelöst. YES

    Danke für deine Tipps

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